Warum sind viele – eigentlich die meisten – Kinder vor Beginn ihrer Schulzeit neugierig, weltoffen, kreativ und optimistisch? Und warum sind am Ende der Schulzeit viele Jugendliche frustriert, pessimistisch und unglücklich? Das dürfte zu einem nicht geringen Teil am Bildungssystem liegen, das den vielfältigen Begabungen der Kinder nicht gerecht wird. (Viele Schüler haben beispielsweise gar nicht deshalb schlechte Noten, weil sie unbegabt wären, sondern weil sie vom Unterricht gelangweilt sind …) Ein Blick auf Kinder und Schulen in China, den USA und Kanada sowie in Europa (Deutschland, Frankreich, Spanien) offenbart, dass die gegenwärtigen Bildungssysteme reformiert werden sollten, dass die Schulen zwar liberaler und moderner als früher, aber immer noch viel zu “verschult” und kopflastig sind.
Wie das Bildungssystem aussehen sollte
Außer den Kindern kommen verschiedene Bildungsexperten zu Wort, beispielsweise ein Hirnforscher und diverse Erziehungswissenschaftler. Auch ein Student mit Down Syndrom, der seinen Universitätsabschluss geschafft hat, stellt sich vor. Alle tendieren zu der Meinung, dass in den Schulen weniger exaktes Wissen (weniger “Alphabet”) vermittelt werden sollte, sondern Vielfalt, Kreativität, eigene Ideen. Dann wären die Kinder glücklicher und könnten effektiver lernen; und dann wären die Erwachsenen von morgen eher in der Lage, sich den neuen Herausforderungen der modernen Gesellschaft zu stellen.
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[FilmFacts] Alphabet

Filmstart: 31.10.2013
Genre: Dokumentarfilm
Land/Jahr: Österreich, Deutschland / 2013
Verleih: Pandora
Cast / Crew
Kamera / Musik
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